zurück zu meiner Homepage




Herzlich willkommen bei meinem Australien-Tagebuch

Ich möchte an dieser Stelle versuchen, meine Eindrücke über dieses Land, aber auch allgemeine Informationen zu vermitteln.

grüne Städtenamen / Ortsbezeichnungen sind aktive Links



Donnerstag, 8. Januar 2004



Ein traumhafter Urlaub ist zu Ende.

Hatte ja gewisse Vorstellungen von diesem Urlaub, bevor ich mich auf den Weg nach Australien gemacht habe. Diese Vorstellungen wurden aber bei weitem übertroffen. Das Land und die Menschen sind einfach super. Ich würde diesen Urlaub ohne jegliche Änderungen genau so wieder machen.



Wie vermutet, war der Aufenthalt in Singapore knappe 45 Minuten.

Nach rund 22 Stunden reiner Flugzeit bin ich um 5.10 Uhr in Frankfurt angekommen. Habe mich auf den ICE um 9.20 Uhr eingecheckt, damit mein Gepäck auch zum Hauptbahnhof nach Stuttgart kommt. Ich selbst bin jedoch bereits mit dem ICE um 6.53 Uhr nach Stuttgart gefahren. So konnte ich in Stuttgart noch einiges erledigen, bevor dann man Gepäck um 10.33 Uhr in Stuttgart angekommen ist.

Nach dem Zoll schnell rein in ein Taxi und nach Hause.



Mittwoch, 7. Januar 2004






Gegen 12.30 Uhr habe ich das Hotel in Richtung Flughafen verlassen. Zwischenzeitlich habe ich eingecheckt und sitze gerade total relaxt hier im Qantas Club und habe auch schon das eine und andere Gläschen Sekt getrunken. Das sind dann die Vorteile, wenn man mal Business Class fliegt.

Bin froh, dass ich so früh am Flughafen war und bereits eingecheckt habe, der Flieger ist anscheinend total überbucht.

Um genau 17.00 Uhr geht dann mein Flieger in Richtung Frankfurt - wieder über Singapore, dieses Mal jedoch ohne offiziellen Zwischenstopp, lediglich ein Tank- und Reinigungsstop, fliege also genau mit dieser Maschine weiter.

Komme am Donnerstagmorgen in Frankfurt an und fahre mit dem Zug dann wieder nach Stuttgart. Müsste dann so gegen 12.00 Uhr zuhause sein.



Dienstag, 6. Januar 2004



      

Heute war u.a. Kofferpacken angesagt.

Sydney hat es mir heute sehr leicht gemacht, mich auf den Heimflug einzustellen. Mußte ich heute erstmals in 5 Wochen Australien eine lange Hose anziehen. Es ist richtig frisch geworden.

Habe mich mit dem Taxi noch schnell über die Harbour Bridge fahren lassen. Vom Auto aus sieht man ja überhaupt nichts. Ist bei der Golden Gate Bridge in San Francisco anders.

War zum Abendessen nochmals im Löwenbräu Keller, um mich langsam wieder auf deutsches Essen einzustellen.

So wie es aussieht, haben über 150 Zugriffe auf mein Australien-Tagebuch statt gefunden - vielleicht war die Idee hierzu gar nicht so falsch.



Montag, 5. Januar 2004







Nachdem es sich angeblich um den bekanntesten Strand der Welt handelt und bei den "must do" aufgeführt ist, habe ich mir heute diesen Bondi Beach angeschaut. Aus meiner Sicht eigentlich zu schade für das Taxigeld - aber wie schon an anderer Stelle erwähnt, ich bin ja kein Beach'ler.

      
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)


und wenn schon Beach, dann im Bali Hilton, wo ich meinen diesjährigen Geburtstag mit meinen balinesischen Freunden feiern werde...



Sonntag, 4. Januar 2004






es war einfach gigantisch...
und dazu hatte ich auch noch einen super Sonnentag erwischt


Beim Anklicken des kleinen Fotos wird das ganze Climber Certificate angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

      

      
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Habe mir an beiden Handoberflächen einen ordentlichen Sonnenbrand geholt, da diese praktisch ständig in der Sonne waren.

Und am Abend ging es gleich nochmals in die Höhe...



(aktiver Link...)

Abendessen im Drehrestaurant "über den Dächern" Sydney's

Von hier oben sieht man erst die wirklichen Maße des Hyde Parks. Erstaunlich welchen "Luxus" sich Sidyney mit diesem und anderen Parks leistet. Alleine im Hyde Park könnten bestimmt 50 neue Hochhäuser gebaut werden.



Samstag, 3. Januar 2004



Wie ich beiläufig erfahren habe, ist 2004 (beginnt am 22.01.2004) - nach der chinesischen Astrologie - wieder ein "Year of the Monkey".
Dieses Jahr gibt es alle 12 Jahre - mein Geburtsjahr war auch ein solches Jahr.

Man sagt: "Monkey people are considered to be agile, creative, of good memory and very sociable"

Die, die mich kennen, dürften das bestätigen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf ein sehr schönes Datum hinweisen:

04.04.04

Ansonsten bereite ich mich schon mal seelisch und moralisch auf mein BridgeClimbing vor.

Habe mich heute auch einfach mal längere Zeit auf eine Bank im Hyde Park gesetzt und dem munteren Treiben zugeschaut. Herrlich so ein Park Mitten in der Stadt und dann auch noch nur auf der anderen Straßenseite vom Hotel.



Freitag, 2. Januar 2004



   
Habe mir heute das Queen Victoria Building (QVB) näher angesehen.
(Foto vom QVB siehe 25.12.2003)
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Im QVB gibt es nur Geschäfte und Restaurants. Die Miete hier dürfte nicht ganz billig sein.

Habe im "Vienna Cafe" einen Apfelstrudel gegessen, war nicht schlecht, aber der im Löwenbräu-Keller schmeckt viel besser!

Nachdem es mir nach 10 Tagen hier in Sydney immer noch gefällt und mir es nie langweilig ist, habe mich entschieden, bis zum Heimflug in Sydney zu bleiben. Habe deshalb auch schon an Silvester meinen Mietwagen zurück gegeben. Ursprünglich wollte ich evtl. noch der Küste entlang fahren - vielleicht sogar bis Brisbane.

Da ich ungern schmutzige Wäsche mit nach Hause bringe, war heute nochmals Großwaschtag angesagt. Habe die letzten Tage ein "Bag Wash" aufgetan. Während der 1 1/2 Stunden kamen nette Unterhaltungen mit der Inhaberin als auch mit anderen Kunden auf. Das kenne ich schon so von meinem Autotripp durch Amerika im Jahre 2000 - man hat ja nichts anderes zu tun (man kann nicht einmal der Waschmaschine - links rechts - zuschauen, da die Waschmaschinen hier von oben beladen werden und man nichts sieht), also unterhält man sich halt.



Donnerstag, 1. Januar 2004




einfach, weil so schön...

Nachdem ich erst gegen 5.00 Uhr ins Bett gekommen bin, habe ich heute einfach einen Faulenzertag eingelegt. Zumal es nach meinen bisherigen Erfahrungen mal wieder so um die 40o gehabt haben dürfte. Ein super Wetter für den 1. Januar.

Zum Thema "Straßenüberquerung" habe ich auch noch ein Foto gemacht.
Man wird an jeder Straßenkreuzung darauf aufmerksam gemacht, in welche Richtung man zuerst schauen muss.



Mittwoch 31. Dezember 2003 - 24.00 Uhr / Donnerstag, 1. Januar 2004 - 0.00 Uhr



Es ist soweit...
     
wir haben
2004
Wünsche allen alles Gute für das neue Jahr



Mittwoch 31. Dezember 2003




Welcome Wall beim Marinemuseum

Erinnerungen an alte Zeiten

Star City
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)


Habe noch schnell aus 100,00 AUD - 400,00 AUD gemacht und damit war das Silvester-Menue auch wieder gesichert...
(meine Lieblingszahlen haben mich auch heute nicht im Stich gelassen)


     
Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren...



Ein Gruß an die Stadt Stuttgart (da war doch was...)


Ernst & Young ist auch ganz groß vertreten
(das Gebäude in der Mitte oberhalb des Bootes)


Freud und Leid können doch so nah beieinander sein...

Als ich nach dem Essen vom Hotel zum Harbour wollte, tat es plötzlich einen sehr lauten Schlag. Ein Fußgänger wollte zwischen zwei stehenden Bussen die Straße überqueren und übersah dabei ein heranfahrenden Bus und rannte in diesen.
Ich wünsche mir, daß dieser Fußgänger, wenn sicherlich schwer verletzt, auch das Jahr 2004 erleben durfte.

Eigentlich ist es schon ein Wunder, dass hier so wenig passiert, nachdem die Fußgänger immer wieder die Straßen auf die unmöglichsten Arten überqueren. Ich werde immer wieder dumm angeschaut, denn außer mir wartet eigentlich keiner an den Fußgängerampeln bis es grün wird. Die meisten "suchen" die Konfrontation mit rollenden Verkehr.



Dienstag, 30. Dezember 2003





Heute war eine mehrere Stunden dauernde "Harboursights cruise" angesagt.
Deshalb heute mal alles aus der "Wassersicht"...


beide Sehenswürdigkeiten vereint...

      
      
      
      
Fotobeschreibung teilweise beim beim vergrößerten Foto
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Montag, 29. Dezember 2003



Nachdem am Wochenende die Sonne eher etwas zurückhaltend war, was auch mal ganz angenehm war, hat sie heute wieder voll zugeschlagen. Das Wetter in Australien ist also auch wie in Deutschland, am Wochenende eher verhaltener und kaum muss man wieder arbeiten, schlägt sie voll zu.

Habe mir deshalb heute auch den allerersten kleineren Sonnenbrand geholt. Hatte meine Sonnencreme nicht mitgenommen, nachdem ich sie zwei Tage umsonst dabei hatte.



heute ging es nach Chinatown, was es ja wohl in jeder großen Metropole gibt... und gleich sieht die Welt ein wenig anders aus.

   
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Beim Nachtessen hat der kleine Chinese immer zu mir rüber geschaut. Später setzte er sich zu mir an den Tisch und bastelte mir mit großer Fingerfertigkeit eine Halskette aus einer Serviette. Es ist doch schön, auf der ganzen Welt Freunde zu haben, auch wenn sie noch etwas wachsen müssen. Und irgendwie paßte es ja als Abschluß zu meinem heutigen Besuch in Chinatown.

   
Fotobeschreibung jeweils beim beim vergrößerten Foto
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



An jeder Straßenkreuzung stand heute mit Kreide geschrieben:


(aktiver Link...)

Die Bedeutung ist mir bis jetzt noch nicht ganz klar. Dachte zuerst, es wäre eine Website, aber unter dieser URL kommt nicht.

Im "The Sydney Morning Herold", der mir jeden Morgen geliefert wird, stand auch nichts zu diesem Thema.

Zwischenzeitlich ist diese URL aktiv (10.01.2004)



Sonntag, 28. Dezember 2003



Habe mich heute wieder auf den Weg gemacht, um neue Ecken Sydney's zu erkunden...

Ich bin immer wieder begeistert von der Viefalt hier in Sdyney und das alles auf kleinstem Raum. Jetzt bin ich hier schon 5 Tage unterwegs und bin jedesmal auf einem anderen Weg zum Hotel zurück gekommen.




Obwohl wir heute Sonntag haben, sind die Geschäfte geöffnet (das wird in Deutschland noch ewig auf sich warten lassen) und es wird heftig eingekauft. Es gibt bisher nur eine Stadt, wo ich auch so viele Menschen ständig in Bewegung gesehen habe -
HONG KONG.



      
Gegensätze...
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)





      


(aktiver Link...)

habe nach 3 1/2 Wochen wieder heimische Kost zu mir genommen:
 Franziskaner Weißbier
 Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree
 Apfelstrudel mit Vanillesauce und Vanilleeis

Fotobeschreibung jeweils beim beim vergrößerten Foto
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



      
Fotobeschreibung jeweils beim beim vergrößerten Foto
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)




Ja sind wir denn in Nürnberg...




(aktiver Link...)

am 04.01.04 - 10.55 Uhr

Habe mich heute zum BridgeClimb am kommenden Sonntag angemeldet.
Nachdem ich dann auf der Harbour Bridge stand, war ich mir nicht mehr so sicher, ob diese Entscheidung unbedingt richtig war.
Aber bei dem Preis von 175,00 AUD (ca. 100,00 €) gibt es kein zurück mehr.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass ich auch schönes Wetter habe - der BridgeClimb findet nämlich bei jedem Wetter statt.

Habe mir heute die Harbour Bridge von nahem angesehen...

      
      
Fotobeschreibung jeweils beim beim vergrößerten Foto
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)


aber mein Lieblingsschauspieler hat es ja auch geschafft...
und Prince Harry war neulich auch hier.

und vielleicht sollte ich am Samstagabend nicht allzuviel des guten australischen Chardonnay's trinken, jeder der die Harbour Bridge besteigen möchte, muss vorher blasen - auch hier gilt wie im Straßenverkehr max. 0,05 Promille.



Samstag, 27. Dezember 2003



Heute war es vom Wetter her sehr angenehm, ja vielleicht manchmal zu wenig Sonne. So richtig ein Tag, um das Olympiagelände zu besuchen.



(aktiver Link...)

Im zentralen Mittelpunkt steht das Telstra Stadium - eines der modernsten Stadien der Welt. Zwei riesige bewegliche Zuschauertribünen lassen zahlreiche Sportveranstaltungen zu. Bis zu insgesamt 3 Millionen Liter Regenwasser können über das Dach aufgefangen werden. Damit wird der Rasen mit ganz natürlichem Regenwasser besprengt, aber dieses Wasser wird auch für die Spülung der ca. 15.000 Toiletten benutzt. Dadurch kann enorm viel Trinkwasser eingespart werden.

Das Stadion gehört einem privaten Betreiber. Über zahlreiche Veranstaltungen müssen alle Kosten reingeholt werden, da dieser Betreiber das Stadion im Jahre 2030 kostenlos an die Stadt Sydney abgeben muß. Dafür hat die Stadt den Grund und Boden für diese Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

      
      
      
Fotobeschreibung jeweils beim beim vergrößerten Foto
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

und hier der Goldmedaillengewinner der Stadionbesichtigung:





Beste Grüße an die Rudolf Steiner Schule in Nürtingen,
Jörg Frohmaier und Thomas Comann




Danke an die Rezeption des Novotel auf dem Olympiagelände. Obwohl ich erst die Batterien meines Fotos gewechselt habe, waren sie plötzlich leer. Ging ins Novotel, um welche zu kaufen. Der Shop hatte aber geschlossen, da hat mir die Rezeption einfach zwei Batterien geschenkt - so etwas gäbe es in Deutschland nie. Ohne diese Batterien hätte ich alle meine Fotos vom Olympiagelände nicht machen können.



Freitag, 26. Dezember 2003 (2. Weihnachtsfeiertag)




Heute war ich wieder viel zu Fuß unterwegs - es war heute zwar immer noch gut heiß, aber nicht ganz so wie gestern - vielleicht nur so um die 25oC. Unglaublich wie vieles die Leute hier auf relativ wenig Platz untergebracht haben. Sicherlich alles ein Überbleibsel der Olympischen Spiele im Jahre 2000.



      
Beste Grüße aus Sydney
      
Fotobeschreibung teilweise beim vergrößerten Foto
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Habe heute auch mal im Hoyts Entertainment Centre vorbei geschaut. Abnormal was da abging. Die Leute Standen Stunden an für:

Vielleicht sollte ich mir auch mal die Teile 1 und 2 anschauen, bevor ich in den dritten Teil gehe.



Heute hatte ich Dinner im Hotel.




Donnerstag, 25. Dezember 2003 (1. Weihnachtsfeiertag)




Was ich bis jetzt von Sydney gesehen habe, ist einfach super. Die Stadt hat viel mehr zu bieten als man erwartet und das alles in "handlicher" Nähe. Vom Hotel aus erreiche ich nahezu alles in 5-15 Minuten zu Fuß. Doch man muss wohl einfach mal hier gewesen sein, das alles läßt sich in Worten gar nicht beschreiben.



Mein erster Spaziergang durch Sydney

      
Beste Grüße aus Sydney
      
Fotobeschreibung jeweils beim vergrößerten Foto
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Dank Mike (Concierge) vom Hotel konnte ich bei

einen schönen Abend direkt an der Cockle Bay verbringen.
(Das Restaurant war dermaßen gefragt, dass die Leute hier bei der Hitze trotzdem Schlange gestanden sind,
aber ich hatte ja meine Reservierung.)



Das sind hier wohl meines heißesten Weihnachten, die ich je hatte - sind so um die 35oC. Das begehrteste Lebensmittel war heute - ein Eis. Die mobilen Eisverkäufer, die sich an jeder Ecke postiert hatten, machten heute einen guten Umsatz. Und bei dieser Hitze ist es dann schon ungewöhnlich, all die Weihnachtslieder zu hören.

Nach einem ca. 3-stündigen Spaziergang mußte ich zurück ins Hotel, die Hitze war kaum auszuhalten.



Mittwoch, 24. Dezember 2003 (Heiligabend)
Tages-KM: 288 Gesamt-KM: 6.205




Sydneys Bedeutung liegt vor allem in seiner Geschichte begründet: Am 26. Januar 1788 wurde die Sydney Cove, nur hundert Meter von der heutigen Oper entfernt, als Ankerplatz der ersten Flotte ausgewählt. Allerdings waren die Neuankömmlinge nicht aus freien Stücken gekommen - unter den 1.030 Passagieren befanden sich 736 Sträflinge, die aus den überfüllten britischen Gefängnissen verbannt worden waren. Flottenführer Captain Arthur Philips nannte die erste Siedlung Sydney Cove.

Sydney heute

Sdyney ist zweifellos eine Höhepunkt jeder Australienreise - die Weltstadt, die anderen Metropolen so fern liegt, wird geliebt und verehrt. Geprägt wird Sydney in erster Linie durch die einmalige Lage des Naturhafens (Sydney Harbour). Mit einer Küstenlänge von 240 km stellt dieser den natürlichen Mittelpunkt der Stadt dar. Rings um den Hafen befinden sich die Wohn- und Geschäftsviertel Sydneys. Sdyney hat ca. 3,5 Mio Einwohner - fast ein sechstel des gesamten Kontinents.
Ein Höhepunkt bildeten mit Sicherheit die Olympischen Spiele im Sommer 2000.

Das Stadtbild wird sicherlich u.a. durch diese beiden Bilder geprägt:

                                 
   die Sydney Oper   und   die Harbour Bridge



Da ich vom London Circuit lediglich wieder auf die 23 abbiegen mußte, war es ganz einfach aus Canberra heraus zu kommen. In Goulburn bin ich dann in den Hume HWY (31) eingebogen, dieser führte mich direkt nach Sydney. Am Flughafen vorbei ging es in die Stadtmitte von Sydney.

Über die South Dowling Street (64) und die Flinders Street (64) kam ich in die Oxford Street und schon sah ich auch das Straßenschild der von mir gesuchten Elizabeth Street. Da beim Linksfahren das Linksabbiegen einfacher ist, bin ich also links in die Elizabeth Street abgebogen. Ich wußte, daß der Hauptbahnhof in der Gegenrichtung von meinem Hotel liegt, als ich dann plötzlich vor der Central Station stand, war mir klar, ich hätte rechts abbiegen müssen. Wieder ein Beweis dafür, das der vermeintlich einfachere bzw. kürzere Weg nicht immer der richtige sein muß. Zweimal rechts abgebogen und ich war in der Gegenrichtung der Elizabeth Street und habe schnell auch schon den Hyde Park gesehen, an dem mein Hotel für die nächsten beiden Wochen liegt.






An diesem Schreibtisch schreibe ich ab sofort mein Tagebuch.


In diesem Bett muß man doch gut schlafen können.


Ein Blick aus meinem Zimmer auf den Hyde Park.

Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Heute gab es das erste richtige Problem meiner Australienreise. Als ich im Hotel bis zum 7.1.2004 einchecken wollte, meinte David, dass für mich nur ein Zimmer für eine Nacht reserviert worden war, und dieses, obwohl ich jede Menge vouchers hatte. Irgend jemand muss wohl vergessen haben, für mich ein Zimmer zu reservieren. Die Nacht 24./25.12.2003 hatte ich erst von Darwin aus im Sheraton gebucht, da ich für diese eine Nacht in einem anderen Hotel untergebracht war.
Aber irgendwie scheine ich dieses geahnt zu haben. Habe mich irgendwann während meiner Reise als
eingetragen. Als ich David meine membercard vorgelegt habe, war dann alles kein Problem mehr. Habe jetzt ein Zimmer im 14. Stock, der Etage für "Starwood preferred guests". So wie es aussieht, bringt diese kostenlose Mitgliedschaft auch noch andere Annehmlichkeiten mit sich.



Sheraton On The Park
161 Elizabeth Street on Hyde Park
Sdyney NSW 2000
FON: 0061 2 9286 6000
FAX: 0061 2 9286 6686
E-Mai: sheratononthepark@sheraton.com
Website: www.sheraton.com/sydney



Dienstag, 23. Dezember 2003
Tages-KM: 428 Gesamt-KM: 5.917



Das Packen ist mir heute etwas schwergefallen - war mir doch bewußt, daß ich beim nächsten mal Packen dem Heimflug antreten muß. So schnell vergeht die Zeit - habe schon in 14 verschiedenen Hotels und damit Städten übernachtet.



Eigentlich wollte ich zu Fuß losziehen und einige Fotos in der Stadt machen, aber es war einfach zu heiß, um auch nur einen Fuß aus dem Hotel zu setzen.



Erstaunlich wie "handlich" und übersichtlich diese Hauptstadt ist - vergleicht man diese mit Berlin. Es leben hier gerade mal ca. 250.000 Einwohner.

Canberra wurde ab dem Jahre 1908 geplant, der Australian Capital Territory (ACT) wurde 1913 gegründet. 1927 wurde dann Melbourne durch Canberra als Hauptstadt Australiens abgelöst. Canberra gilt als Beispiel einer modernen, künstlich angelegten Stadt - ist als solches unschwer zu erkennen. Die Stadt liegt wie eine Insel inmitten wenig erschlossener bzw landwirtschaftlich genutzter Umgebung.

Canberra ist Aboriginal und heißt soviel wie "Treffpunkt".



Es ging auf dem Princes HWY (A1) entlang des "Tasman Sea". Bei Cann River ging es dann nördlich auf dem Monaro HWY (23) weiter über Bombala und Cooma nach Canberra - der Hauptstadt Australiens. Dabei habe ich heute gleich zwei "Grenzen" überschritten:

          
          

Vorbei am Capital Hill, hier befindet sich das Parliament House, ging es über die Commonwealth Avenue zum City Hill (ist alles noch die 23 und schon von daher relativ einfach). Hier musste ich nur in den London Circuit einbiegen und schon war ich an meinem Hotel.



Rydges - Lakeside
London Circuit
Canberra ACT 2601
FON: 0061 2 6247 6244
FAX: 0061 2 6257 3071
E-Mai: canberra@rydges.com
Website: http://www.rydges.com.au/locations/CitySuburban.asp?hotel=RACANB



Montag, 22. Dezember 2003
Tages-KM: 328 Gesamt-KM: 5.489



Lakes Entrances liegt dort, wo die 400 km2 großen Seen ihren einzigen Berühungspunkt mit dem Meer haben. Der "Eingangsort" einer beliebten Ferienregion bietet phantastische Sandstrände, u.a. Zugang zum Ninety-Mile-Beach. In Lakes Entrance ist Australiens größte Fischfangflotte stationiert. Boots- und Angelausflüge werden von den Anlegestellen an der Esplanade angeboten. Dort befinden sich aus ausgezeichnete Fischrestaurants.

      
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



      
Die Schaufenster hier sind schön bemalt...



Relativ einfach fuhr ich nochmals quer durch Melbourne, um wieder auf den Princes FWY (M1) zu kommen. Dabei kam ich am National Tennis Centre, wo ja auch die Rod Laver Arena (Australian Open) steht und dem Olympic Park vorbei. Es ging über Warragul und Moe nach Tralagon, wo der Princes FWY (M1) wieder zum Princes HWY (A1) wurde. Es folgten Sale und Bairnsdale und mein heutiges Ziel Lakes Entrance war erreicht.



Sherwood Lodge Motor Inn
151 Esplanade Lakes Entrance
Lakes Entrance VIC 3909
FON: 0061 3 5155 1444
FAX: 0061 3 5155 2401



Sonntag, 21. Dezember 2003
Tages-KM: 0 Gesamt-KM: 5.161



Heute stand der Besuch meiner Verwandten Erika und Sepp Berger auf dem Programm.
(Die beiden sind zusammen mit den Söhnen Ernst und Rainer vor ca. 27 Jahren nach einem Besuch in Australien von Deutschland ausgewandert.)

   
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Erika vielen Dank für ...

 Lammbraten
 Käsekuchen
 Fleischkäse

... und Chauffeurs-Dienst



Samstag, 20. Dezember 2003
Tages-KM: 222 Gesamt-KM: 5.161



Melbourne ist die Hauptstadt von Victoria und hat ca. 4 Mio. Einwohner, diese setzen sich aus Menschen aus über 140 Nationen zusammen. Von 1901 bis 1927 war Melbourne sogar die Hauptstadt Australiens.

  In meinem Geburtsjahr haben hier die 16. Olympischen Sommerspiele stattgefunden.

Ach ja, mein lieber Kimi

und zahlreiche Tennisspieler fühlen sich hier auch wie zuhause.

Bereits vor 150 Jahren begann die Planung Melbournes. Der Gründungsvater John Batman kaufte 1835 von den hal-seßhaften Koories (südöstliche Aborigines) das Land und gründete die Gemeinde Melbourne. Die Besiedlung erfolgte im Gegensatz zu NSW nicht durch Sträflinge, sondern durch freie Einwanderer (davon viele Bauern). In den Folgejahren herrschten rauhe Sitten im südlichen Victoria: Spekulantentum und Betrügereien waren in der durch den Goldrausch boomenden Stadt an der Tagesordnung.

1851 wurde Melbourne zur Hauptstadt der Kolonie Victoria ernannt. Die Goldfunde von Ballarat und Bendigo in der Hügellanschaft Victorias führten zu einem massiven Bevölkerungsanstieg. Bereits 1860 wurden über eine halbe Million Einwohner gezählt.



      
Beste Grüße aus Melbourne
      
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Von Apollo Bay aus ging es weiter auf der Great Ocean Road über Lorne nach Torquay.

Torquay ist zweifellose die Surf-Metropole Australiens. Obwohl sie mit gerade eonmal 3.400 Einwohnern recht klein ist, wird der "Torquay Surf Club" mit schöner Regelmäßigkeit australischer Meister.

Dieser Teil der Great Ocean Road hat mir wesentlicher besser gefallen, als der gestrige. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich diesen ohne Reifenpanne entspannter genießen konnte.

Es ging dann weiter auf der B100 nach Geelong.



In Geelong kam ich dann zufällig an einer Hertz-Autovermietung vorbei. Eigentlich wollte ich dort nur ein neues Ersatzrad übernehmen. Ich wurde jedoch nur dumm angeschaut - so etwas haben wir hier nicht. Sie können aber ein anderes Auto haben, das ist überhaupt kein Problem. War eigentlich ganz praktisch, so gebe ich ein verschmutzes "Outback"-Auto ab und erhalte für meine "Stadtfahrten" wieder ein sauberes und dazu noch ein bequemeres Auto. Also habe ich den Mietwagen gewechselt und dieses mal musste ich den Kofferraum komplett leeren.

Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Mit dem "neuen" Auto ging es dann weiter auf der M1 Richtung Melbourne. Über den West Gate FWY (M1) bin ich dann in Melbourne angekommen. Über den Kings HWY (79) und die King Street wollte ich dann zu meinem Hotel fahren. Muss dann irgendwo einen Abzweig übersehen haben, kam jedenfalls nicht gleich auf Anhieb dahin wo ich wollte. Aber in einer Millionenstadt wie Melbourne darf man sich beim ersten Besuch einmal verfahren. Der zweite Anlauf hat mich dann vorbei an der Flinders Street Station (Hauptbahnhof) vorbei zu meinem Hotel gebracht. Wenn ich mir heute in aller Ruhe meinen Stadtplan nochmals anschaue, war klar, dass ich so gar nicht zum Hotel kommen konnte, die genommene Ausfahrt vom West Gate FWY führte mich weg von der Stadtmitte. Hätte ich die nächste Abfahrt genommen...

Da war ich dann - mitten im Herzen von Melbourne.



The CHIFLEY on Flemington
5-17 Flemington Road
North Melbourne VIC 3051
FON: 0061 3 9329 9344
FAX: 0061 3 9328 4870
E-Mail: flemington@chifleyhotels.com
website: www.chifleyhotels.com



Freitag, 19. Dezember 2003
Tages-KM: 385 Gesamt-KM: 4.939



... Auch "The Paradise by the Sea" genannt. Ein Ferienort in geschützter Lage, gute Strände und mit den Otway Ranges ein bergiges Hinterland. Apollo Bay wurde 1840 von den Kenty-Brüdern als Walfangstation gegründet (dort, wo sich heute der Golfclub befindet). In den Flußniederungen siedelten die ersten Farmer um 1860. Eine Fischfangflotte existiert noch heute und sorgt für ausgezeichnete Fischgerichte in den lokalen Restaurants.




Nachdem ich Mt. Gambier verlassen hatte, kam auch schon die "Grenze" zum nächsten Bundesstaat - nämlich Victoria. Der Princes HWY wurde wieder zu A1. Über Heywood (sehr schönes Städtchen) ging es weiter Richtung Portland. Kurz vor Portland musste ich jedoch in Richtung Port Fairy und Warrnambool abbiegen. In Allansford ging es dann auf die Great Ocean Road (B100). Ab Port Campbell ging es dann teilweise sehr steil, kurvenreich und vor allem sehr eng zu - und schon passierte es...



dieses Schlagloch ist an allem schuld - ich musste ziemlich weit nach links fahren und es tat einen richtigen Schlag
(später fand ich meine Zierblende auf der anderen Straßenseite im Straßengraben)

Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Reifenwechsel also war angesagt. Das schlimmste daran war, dass ich meinen Kofferraum nahezu leermachen musste, um an das Ersatzrad und das Werkzeug zu kommen. Ansonsten stellt ein Reifenwechsel für mich kein Problem dar. Habe ich doch nahezu alle Ferien meiner Kindheit mit Reifenwechsel- und Reifenmontage verbracht.



      
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Der 300 km lange Great Ocean Road beginnt in Warrnambool und endet in Torquay - kann ich ja morgen überprüfen. Sie bietet über weite Strecken besonders zwischen Port Campbell und Apollo Bay, atemberaubende Küstenformationen, die ihre Höhepunkte in den Zwölf Aposteln, Loch Ard Gorge und der London Bridge haben. Erlebt man die Küste einmal bei Sturm, wird deutlich, warum sie auch "Shipwreck Coast" genannt wird.

Ach ja, die Great Ocean Road gilt auch als einer der besten "Coastal Drives" der Welt.

      
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



   
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

 das linke Foto zeigt irgendwo meine beiden Fußabdrücke im Sand

 das rechte Foto the Beach of Apollo Bay, wo ich auch meine Füße drin gebadet habe - ich bin ja eigentlich kein Beach'ler
(deshalb versteht auch kein Mensch warum ich trotzdem immer wieder nach Bali gehe...)



Best Western · Apollo Bay Motel
2 Moore Street
Apollo Bay Vic 3233
FON: 0061 3 5237 6492
FAX: 0061 3 5237 7942
E-Mail: apollobaymotel@bestwestern.com.au
website: www.bestwestern.com.au



Donnerstag, 18. Dezember 2003
Tages-KM: 464 Gesamt-KM: 4.554



Ganz ehrlich gesagt, konnte ich dieser Stadt nicht viel abgewinnen bzw. kann nicht viel berichten, ausser dass ein Kreisverkehr nach dem anderen kommt. Hab noch schnell die Homepage von Mt. Gambier besucht, aber auch hier nichts nennenswertes gefunden.



Es war gar nicht so einfach, in der "rush hour" ganz Adelaide zu durchqueren und dabei immer zu wissen, wo ich wann wie abbiegen muss. Aber wie ich aus anderen Städten (z.B. Los Angeles) kenne, ist gutes Kartenmaterial das wichtigste. Über den S.E. FWY ging es nach Murray Bridge, weiter über Tailem Bend und von da auf den Princes HWY (B1). Vorbei an Meningie nach Kingston SE. Über Millicent bin ich dann in Mount Gambier angekommen.



International Motel
Millicent Road (Princes Highway)
Mount Gambier SA 5290
FON: 0061 8 8725 9699
FAX: 0061 8 8725 0843
E-Mail: internationalmotel@bigpond.com
website: www.internationlmotel.com.au



Mittwoch, 17. Dezember 2003
Tages-KM: 312 Gesamt-KM: 4.090



 Katharina Elisabeth Trost
               * 15.11.1931
              + 17.12.1992

auch wenn ich dieses Jahr
nicht an Deinem Grab sein kann -
ich denke an Dich...



Wie sagte doch heute jemand im Radio...

it's xmas time

 it's time to speak
 it's time to love
 it's time to share

so let us do it...



   
hier gibt es richtig schöne alte Häuschen...

Der erste, der die Küste Südaustraliens zu sehen bekam und teilweise kartographierte, war 1627 der Holländer Peter Nuyts. Von den positiven Berichten angeregt, entschloß sich die britische Regierung, das Land durch freie Siedler zu erschließen. Damit ist Südaustralien der einzige Staat, der nicht als Sträflingskolonie seinen Anfang nahm. Auf diese sträflingsfreie Vergangenheit sind die Südaustralier sehr stolz.

Adelaide zählt unter den Großstädten Australiens, ähnlich wie Perth im Westen, zu den weniger bekannten und auch weniger besuchten Metropolen des Kontinents. "Adelhaid", wie die Stadt von deutschen Immigranten genannt wird, gilt deshalb noch ein wenig als touristischer Geheimtip.

Mit ihrer großzügigen und strengen Planung erinnert vieles in Adelaide an die europäischen Einwanderer. Breite, baumgesäumte Straßen, großzügige Gehwege, erhabene victorianische Gebäude und geschäftiges Treiben stehen in wohltuendem Kontrast zu den weitläufigen Parks rings um die Stadt.



Südaustralien ist einer der acht Bundesstaaten bzw. Territories, die den australischen Kontinent bilden. Südaustraliens Landmasse umfasst sage und schreibe eine Million Quadratkilometer. Seine Größe, gepaart mit den unterschiedlichsten Landschaften und Klimazonen, garantiert eine unbeschreibliche Vielfalt einzigartiger Erlebnisse und Abenteuer. Als idealer Ausgangspunkt für dieses Kaleidoskop an Urlaubsattraktionen gilt die Hauptstadt Adelaide. Mit 1 Mio. Einwohnern ist die saubere, sichere und freundliche Stadt leicht überschaubar.

Davon konnte ich mich selbst überzeugen, denn ich bin die halbe Stadt durchgelatscht. Dabei musste ich erkennen, dass man sich auch als Fußgänger auf den Linksverkehr umstellen muss. Beim Überqueren der Straßen habe ich mich immer wieder erwischt, dass ich zuerst in die Richtung geschaut habe, aus der gar kein Auto kommen konnte.





Welt des Weines

Südaustralien ist auch weltbekannt für seine edlen Tropfen. Die hälfte aller australischen Weine (manche sagen auch, die bessere Hälfte) wird hier in renommierten Anbaugebieten erzeugt, darunter wohlklingende Namen wie Barossa, Clare Valley, McLaren Vale oder Coonawarra.

Doch nicht nur die Qualität der Weine besticht, sondern auch die unvergleichliche Landschaft, in der die Weinberge eingebettet sind. An der Kalksteinküste im Südosten etwa ranken Reben neben weiten Pinienwäldern empor. In einem Weltkulturdenkmal geführten Höhlenkomplex findet man Fossile ausgestorbener Riesenkängurus und anderer Beuteltiere. Weinberge säumen auch die Ufer von Australiens größtem Fluß, dem Murray, und die Adelaide Hills.

         

Lieber Thomas Comann, vielleicht kann ich Dich eines Tages doch davon überzeugen, australischen Chardonnay zu trinken.

die Weinbaugebiete...

 Brossa
 Clare Valley
 McLaren Vale
 Langhorne Creek
 Coonawarra
 Adelaide Hills
 Murray River

         



Die kunst des Genießens

Die Südaustralier verstehen es zu genießen. Das zeigt sich nicht zuletzt in den großartigen Weinen, frischen Zutaten und den vielen Freiluftrestaurants. Adelaides mediterranes Klima, die malerische Umgebung, Festivals und Events aus Kunst und Sport rund ums Jahr machen die Stadt gleichermaßen beliebt bei Bevölkerung und Besuchern. In Südaustralien heißt man Gäste stets herzlich willkommen. So hat man in Adelaide die Wahl aus über 700 Restaurants. Ganze Straßenzüge sind mit Restaurants gepflastert. Ich selbst war in der O'Connell Street, die auch wegen der ganz besonderen Cafés bei Einheimischen und Besuchern beliebt ist. Daneben gibt es auch noch über 600 Pubs, zahlreiche davon urig australisch im Stil der Originale aus dem 19. Jahrhundert. Ach je, wenn ich da nur an Stuttgart denke...



Schon gestern hieß es, Abschied nehmen vom Stewart HWY (1), denn schon das Comfort Inn in Port Augusta lag am National HWY (1). Diesen bin ich heute dann weiter nach Adelaide gefahren. Mit Stadtplan bewappnet habe ich mich im dichten Straßenverkehr auf die Suche nach meinem Hotel gemacht. Im Gegensatz zu allem bisherigen handelt es sich ja bei Adelaide um eine Großstadt. Heute wurde mir das Linksfahren vollends bewußt, z.B. wenn man ganz spontan die Spur wechsel möchte.





Mit dem heutigen Tage habe ich also den weißen Teil Australiens durchquert.



Heute war offensichtlich auch großer "Umzugstag". Mehrere Häuser wurden heute umgezogen. Da kommt Dir plötzlich ein Polizeimotorad auf Deiner Spur entgegen und drängt Dich so mal schnell von der Straße und schon kommt auch auf ganzer Straßenbreite ein Haus auf Dich zu. Wehe Du reagierst zu spät, dann hat zuerst der Polizist und dann du keine Chance mehr.

In Deutschland unvorstellbar, da würden bei solchen Aktionen ganze Straßen gesperrt.



das Outback-Leben hat ein Ende - die Zivilisation hat mich wieder

Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Konnte ich bisher immer mehr oder weniger ins Zimmer fahren, heißt es ab jetzt - Gepäck schleppen...


62 Brougham Place
North Adelaide SA 5006
FON: 0061 8 8267 3444
FAX: 0061 8 8239 0189
E-Mail: info@hoteladelaide.com
website: www.hoteladelaide.com.au



Was ich gestern schon vermutet habe, mußte gestern auf der Fahrt nach Port Augusta erstmals Stufe 3 der Klimaanlage benutzen, habe ich mir heute früh an der Rezeption bestätigen lassen - wir hatten gestern
45oC


als ich heute früh aufgewacht bin und meine SMS gelesen habe, mußte ich erfahren, daß mein Onkel

 Herbert Weindl 

gestern verstorben ist.

Maria, Martina und Jörg - auch wenn ich momentan sehr weit weg bin -
in Gedanken bin ich ganz nah bei Euch...



Dienstag, 16. Dezember 2003
Tages-KM: 546 Gesamt-KM: 3.778



Die Lage der Stadt wird auch Crossroad of Australia genannt. Jeder, der die Nullarbor Plain in Richtung Westen oder den Kontinent in Richtung Norden in Angriff nehmen will, muss hier durch. Was heute einfach klingt, war für die ersten Forscher und Siedler ein gefährliches Unterfangen, das nicht wenige mit dem Leben bezahlen mussten.

Port Augusta an der Spitze des Spencer Gulf wurde 1852 als Hafen eines neugegründeten Landwirtschaftsdistrikts auserwählt. Das "Liverpool of the South" hatte als Hafenstadt und später als Eisenbahnhknotenpunkt 1862 immerhin schon 6.000 Einwohner - heute sind es run 16.500.



Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Mit dem Verlassen von Coober Pedy habe ich mich für lange 365 km in das unten erwähnte militärische Sperrgebiet begeben, denn mein geliebter Stewart HWY (1) führt genau hier durch. Das bedeutet, ich soll den Highway auf keinen Fall verlassen.

Dass hier irgend etwas anders ist als bisher, fällt einem sofort auf. Die Vegetation ist eine völlig andere - über zig KM kein einziger Baum, da und dort ein kleines Grasbüschel. Ich komme mir vor wie in der Wüste oder aber wie in einem Gebiet, in dem vor langer Zeit Atombomben getestet wurden.

Und plötzlich ein neues Schild, der Stewart HWY wird jetzt zu einer Notlandebahn für Flugzeuge. Und der Highway nimmt tatsächlich die Breite und Form einer Landebahn an - wie ich sie vom Flughafen her kenne.




Auf diesem Foto glaubt man, einen See zu erkennen...
(hat der Himmel nicht eine herrliche Farbe?)


beim genauen Hinsehen kann man erkennen, dass dieser ausgetrocknet ist und nur noch aus Salz besteht

Es waren eigentlich bisher alle Creeks und Rivers ausgetrocknet nur eben nicht voller Salz.

Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Comfort Inn Port Augusta
National Highway 1
Port Augusta SA 5700
FON: 0061 8 8641 2755
FAX: 0061 8 8641 0588
E-Mail: comfortpa@bigpond.com
website: www.comfortpa.com.au



Montag, 15. Dezember 2003
Tages-KM: 11 Gesamt-KM: 3.232



Wie sehr man hier auch auf meine Erholung aus ist, sieht man daran, dass es hier nicht einmal Telefon gibt. Laut Rezeption ist zwar eine funktionierende Leitung in meiner Wohnung vorhanden, die Anschlußdose ist aber unvollständig. Also ich zum Hardware-Store und die notwendigen Teile gekauft (man kennt sich telefontechnisch hier langsam aus) - und siehe da: ich bin drin...



Da ich gestern nicht online sein konnte (der Hardware-Store hatte geschlossen), hat sich auch wieder einiges an E-Mails aus der ganzen Welt angesammelt. Diese konnte ich heute in aller Ruhe abarbeiten und beantworten. U.a. kam auch eine E-Mail von Martin Blank aus Frickenhausen mit neuesten INFO's über den Musikverein Linsenhofen. Da ich dort Webmaster bin, habe ich dann auch deren Homepage schnell upgedatet. Falls sich jemand interessiert:

(aktiver Link...)



Habe versucht, diesen Tag neben der Ruhe auch sinnvoll zu nutzen:

   
wash and dry...



Habe hier tatsächlich ohne aircondition geschlafen - im Gegenteil: manchmal war es für bisherige Verhältnisse eher etwas frisch hier.



Coober Pedy liegt am nördlichen Rand von
WOOMERA PROHIBITED AREA
Woomera liegt am Rande eines militärischen Sperrgebiets, das über 127.000 km2 bis nach Maralinga (600 km westlich) reicht. Von 1953 bis 1964 fanden hier und in Emu britische Atombombenversuche statt - insgesamt wurden neun Bomben gezündet. Die Maralinga Tjarutja Aborigines, die damals ungehindert durch ihr Land zogen, sowie viele australische Soldaten erlagen sofort oder später ihren Strahlenschäden bzw. trugen genetische Defekte davon. Viel von dem, was tatsächlich passierte, wurde verschwiegen und vertuscht. Seit vielen Jahren schon liegen die Maralinga Aborigines mit der Britischen Regierung im Rechtsstreit über Kompensationen und Reinigung des Geländes.



Wer ist eigentlich dieser Mensch, nachdem mein "Lieblings-HWY" (es gibt ja nur diesen einen) benannt wurde?
John McDouall Stuart
Der aus Schottland stammende Stuart kam 1838 nach Südaustralien, um als Maschinenbauer zu arbeiten. Schon bald erwachte sein Ehrgeiz, einen Weg in den Norden des Kontinents zu erforschen. Seine früheren Expeditionen wurden u.a. von seinen Glaubensbrüdern, den Gebrüdern Chamber und William Finke, unterstützt, nach denen er auch geographische Merkmale benannte. Erst seine sechste Reise, diesmal vom South Australia Government bezahlt, wurde schließlich zum Erfolg. Der Staat versprach sich vom unbekannten Norden fruchtbare und ertragreiche Landwirtschaftszonen. Nach beschwerlicher Reise erreichte Stuart 1862 die nördliche Arafura-See - es war geschafft. Der erschöpfte Stuart kehrte 1863 nach Großbritannien zurück. Aufgrund der erlittenen Strapazen starb er bereits 1866. Was blieb, war die Nord-Süd-Route, die seinen Namen bis heute trägt.



Sonntag, 14. Dezember 2003
Tages-KM: 741 Gesamt-KM: 3.221



Die Opalstadt Coober Pedy zählt sicher zu den selstsamsten Plätzen Australiens. Die Stadt (sofern man von "Stadt" sprechen kann), der die meisten Besucher bei einem kurzen Aufenthalt nur wenig abgewinnen können, ist in gewisser Weise unbeschreiblich.

Sollte die Welt untergehen, so wird man es hier frühestens in 10 Jahr mitbekommen oder auch gar nicht. Weiß der Teufel, warum mich mein Reiseveranstalter hier für zwei Tage "festhält" - wahrscheinlich einfach nur zum Erholen.



Es ging wieder auf dem Lasseter HWY (4) zurück nach Erldunda, um dann wieder auf meinen geliebten Stewart HWY (87) einzubiegen. Kulgera ist der letzte Roadstop in den NT. Mit einem Welcome in South Australia habe ich die "Grenze" nach Südaustralien überschritten. Über Marla ging es nach Coober Pedy, wo ich wieder zwei Tage sein werde.

Ich bin jetzt also in





Irgend jemand hier in einer Behörde in South Australia muss rote Sandplätze lieben. Die Strassen sind jetzt auf einmal ebenfalls rot - komme mir vor, als ob ich über einen grossen Tennis- oder Fußballplatz fahre. Das passt natürlich alles zu dem roten Boden rechts und links der Strasse - macht es aber für das Auge noch schwieriger, sich auf die Strasse zu konzentrieren. Ob das wirklich Sinn macht, lasse ich mal dahin gestellt.



Seit 1915 wird in Coober Pedy Opal gefördert, bis heute hat sich an der Schürftechnik wenig geändert, Nur wenige Minen können überirdisch ausgebeutet werden - meist werden Löcher in die Erde gesprengt, aus denen der Abraum per "Staubsauger" zu den charakteristischen Maulwurfshügeln aufgehäuft wird. Die Löcher (Deep Shafts) sind tief und werden nicht wieder augefüllt.

Optimisten schätzen, dass erst rund 15 % aller vorhandenen Opale gefördert wurden. 80 % aller weltweit produzierten Opale stammen aus Coober Pedy.



Über Kilometer hinweg sieht man diese "Maulwurfshügel" - wie mag das erst hier aussehen, wenn die ganzen 100 % Opale gefördert wurden?



Zum Schutz vor der glühenden Hitze wohnen viele Einwohner in Dug Outs, unterirdische Wohnhöhlen, deren Sandstein die Temperatur sommers wie winters bei ca. 22oC hält. Bei zusätzlichem Raumbedarf sprengt man sich einfach ein Zimmer dazu.

Ich wohne auch "unterirdisch"...
   
Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Damit dürfte sicher sein, dass ich heute Nacht ohne aircondition bzw. schweiß gebadet schlafen kann.



Auf der Herfahrt wieder eine neue Erfahrung - plötzlich stand ich mitten in einem Rudel Kamele.

Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Meinen ersten großen Unfall habe ich heute auch gesehen. Ein LKW war wohl zu schnell, kam vom Straßenrand ab und ist umgestürzt.



Man sollte gar nicht glauben, wie schnell man auch mit 110 km/h voran kommen kann. Ganz einfach - man stellt beim Losfahren den Tempomat auf 110 ein und macht ihn wieder aus, wenn man am Ziel ist. Wenn man nicht mal tanken oder Pause machen müßte, könnte man in der Tat durchfahren, ohne einmal das Tempo zu verändern.



Mit 741 KM habe ich heute meine größte Teilstrecke hinter mich gebracht.



Desert View Motel
Shaw Place via Catacombe Road
Coober Pedy SA 5723
FON: 0061 8 8672 3330
FAX: 0061 8 8672 3331
E-Mail: sd2611@bigpond.com



Samstag, 13. Dezember 2003
Tages-KM: 0 Gesamt-KM: 2.480


37oC
... sagt alles



Die letzte Nacht war etwas kurz. Bedingt durch mein "Sound of Silence-Dinner" bin ich erst gegen 22.30 Uhr ins Hotel gekommen. Habe dann noch ausgiebig mit Schweden gechattet, so dass ich erst gegen Mitternacht ins Bett gekommen bin. Und um 3.15 Uhr kam dann auch schon mein wake up-call.

Sunrise war angesagt...

Mit dem Bus ging es zu der Stelle, an der man angeblich die beste Aussicht hat. Es muss wohl so sein, denn es waren schon massig Busse und Autos da.

Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

      
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)




Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)
Obwohl es einen Aufstiegsweg gibt, sollte man den Aufstieg sein lassen.




Diesem Wunsch wird eigentlich dadurch gefolgt, dass der Aufstieg meistens wegen Windböhen geschlossen ist - eine elegante Lösung.



Während meiner Umrundung des Ayers Rocks mit einem Umfang von 9,3 km habe ich u.a. diese Fotos gemacht...

  
  
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)



Freitag, 12. Dezember 2003
Tages-KM: 444 Gesamt-KM: 2.480



Für alle Besucher gilt eines: Sie müssen während des Besuchs des Ayers Rock in einer der Resortunterkünfte nächtigen. Hieß es bis vor wenigen Jahren noch Yulara ("Platz des heulenden Dingos"), so soll es wegen der Japanes, die das Wort nicht aussprechen können, in Ayers Rock Resort umgetauft worden sein.

Das Multi-Millionen-Dollarprojekt des australischen Architekten Philipp Cox wurde 1984 eröffnet. Es fügt sich durch seine durchdachte Bauweise und Farbgebung recht gut in die Landschaft ein. Kein Gebäude ist höher als die höchste Sanddüne. Im Laufeder Jahre hat sich Yulara zur viertgrößten Stadt des NT entwickelt. Jährlich verzeichnet das Touristendorf einen Andrang von 400.000 Besuchern - mit steigender Tendenz.



Von "Alice" ging es weiter auf dem Stewart HWY (87) - der ist ja riesig - nach Stuarts Well und Erldunda. Über den Lasseter HWY (4) vorbei an Mount Ebenezer und Curtin Springs bin ich dann im Yulara Resort bzw. jetzt Ayers Rock Resort angekommen. Hier werde ich wieder zwei Tage sein.



Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Warum das Gebiet hier Rotes Zentrum heißt, kann man hier ganz deutlich erkennen.





Obwohl hier das "outside-Dinner" doppelt so teuer ist wie in "Alice", habe ich mir das Vergnügen nochmals gegönnt - und dieses mal gab es auch für mich etwas zu essen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es zu einer Stelle, von der man sehr schön den Sunset sehen kann - man wurde hier mit Sekt und Häppchen begrüßt, um so das Warten auf den Sunset zu verkürzen.

Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Sunset
      
Beim Anklicken der kleinen Fotos werden diese größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)




Yulara Drive
Ayers Rock NT 0872
FON: 0061 8 8957 7888
FAX: 0061 8 8957 7301
website: www.voyages.com.au




Donnerstag, 11. Dezember 2003
Tages-KM: 0 Gesamt-KM: 2.036





Heute habe ich in "Alice" einen Relaxingday oder auch Faulenzertag eingelegt.



Unter anderem war ich ein wenig shoppen, wobei mir wieder die Aborigines aufgefallen sind. Manche sitzen völlig regungslos rechts und links der Fußgängerzone und zwar vom Kleinkind bis zum Großvater. Andere fallen mal wieder "rudelweise" in Einkaufsläden, um nur einfach mal drin gewesen zu sein. Erstaunlich ist auch, dass alle über Kreditkarten verfügen - sicherlich für das Geld, das sie vom Staat erhalten (siehe weiter unten).



Auch habe ich meine E-Mails bearbeitet und mit Freunden in der ganzen Welt gechattet. Musste ich ausnutzen, hier in "Alice" konnte ich für nicht mal 1,00 AUD den ganzen Tag online sein. Im Kakadu National Park hätte mich das ein Vermögen gekostet. Bin ja mit AOL online und die haben hier in "Alice" einen Zugang und damit ist das ganze nur ein Ortsgespräch.



Dinner & Show

Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

        


Ich habe allerdings davon nur Soup, salad/vegetables und Dessert gegessen und viel Chardonnay getrunken, der war nämlich unbegrenzt im Preis eingeschlossen.



Mittwoch, 10. Dezember 2003
Tages-KM: 505 Gesamt-KM: 2.036



Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Von seinen Bewohnern wird Alice Springs nur schlicht "The Alice" genannt. War der Ort noch vor zwei Jahrzehnten ein verschlafenes Outbacknest, so wie es Nevil Shute in "A Town like Alice" beschrieben hat, so ist die Stadt heute der wichtigste Ausgangspunkt für Ausflüge im "Red Centre", dem roten Zentrum des Landes. Dabei hat die 25.000 Einwohner-Stadt eine gewisse Provinzialität noch nicht abgelegt - das Leben in "Alice" ist einfach und anspruchslos. Wer es länger als ein paar Jahre aushält, ist vom Outbackfieber ergriffen und bleibt oft das ganze Leben, wird erzählt.

Offenkundigstes Problem der Stadt sind der Alkoholismus und die Arbeitslosigkeit unter den Aborigines, deren Bevölkerungsanteil bei über 25 % liegt. Aus dem Stadtzentrum werden betrunkene Schwarze bewußt ferngehalten, indem sie mit Polizeifahrzeugen abtransportiert werden. Beim Blick auf das zumeist ausgetrocknete Flußbett des Todd River wird die trostlose Lage der Ureinwohner besonders deutlich. Mangels sinnvoller Tätigkeiten und dank der finanziellen Unterstützung des Staates fristen viele ein bedauernswertes Dasein.



Wie üblich ging es weiter auf dem Stewart HWY (87) über Wauchope, Wycliffe Well, Barrow Creek und Ti-Tree nach Alice Springs im "Roten Zentrum". Hier bleibe ich mal wieder zwei Tage - entspanne ein wenig, bevor es dann zum Uluru - auch Ayers Rock genannt - geht.



Vom Fahren her war das heute das schönste Teilstück. Hat mich sehr an Amerika erinnert. Einfach ein traumhaftes Panorama - aufgrund von Reflektionen konnte man meinen, man fährt am Ende der Straße direkt in den wunderschönen blauen Himmel - also direkt ins Paradies - hinein.



Leider hat sich die oben aufgeführte Situation gleich mehrfach bestätigt. Auf meiner Herfahrt habe ich viele Aborigines einfach so am Wegesrand sitzen sehen, die einfach nur so vorbei fahrenden Autos zugeschaut haben. Bereits morgens sitzen die Kinder da und essen Chips und wissen nicht so recht was sie tun sollen. Gleich beim ersten Stadtrundgang habe ich einen total betrunkenen Aborigine gesehen und das gegen 13.30 Uhr.



Heute habe ich wieder viele tote Tiere am Straßenrand liegen sehen. Leider habe ich zwischenzeitlich mehr tote als lebende Känguruhs gesehen.



Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Wer gedacht hat, es handelt sich hier nur um leere Tonnen, der täuscht - es sind Briefkästen am Straßenrand.



Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Das bisher meist gesehene Verkehrsschild hier in Australien...



Beim Anklicken des kleinen Fotos wird dieses größer angezeigt.
(zurück dann mit einem Klick auf das große Foto - oder mit dem zurück-Button)

Über zig Kilometer hinweg hat man die Folgen des letzten Feuers hier gesehen. Man sollte nicht glauben, wie stark der Überlebensdrang sein kann. Mag der Baum noch so verbrannt sein, wenn es nur einen Hauch von Leben in ihm gibt, wachsen am Ende wieder grüne Blätter.





11 Leichhardt Terrace
Alice Springs NT 0870
FON: 0061 8 8950 6666
FAX: 0061 8 8952 7829
E-Mail: asp@aurora-resorts.com.au
website: www.aurora-resorts.com.au



Dienstag, 9. Dezember 2003
Tages-KM: 673 Gesamt-KM: 1.531



Die Stadt am Westrand der MacDonnell Range hatte ihren Ursprung im Jahr 1933, als in der Nähe Gold gefunden wurde. Dieser "letzte Goldrausch" zog bis 1935 über 700 Glücksritter an und verdrängte die Warumungu-Aborigines nach Osten. Heute ist die Stadt ein eher verschlafener Versorgungsstützpunkt für Farmer der Barkly-Region und durchreisende Touristen.



     
(aktive Links...)



Es ging weiter südwärts auf dem Stewart HWY (1) über Mataranka, Larrimah und Daly Waters. Ab hier wurde der Stewart HWY zur Nr. (87). Über Elliott und Renner Springs bin ich dann in Tennant Creek angekommen - einer weiteren Übernachtungsstation.



Rechts und links des HWY's lagen immer wieder tote Kühe/Rinder am Straßenrand. Teilweise vollkommen erhalten - teilweise aber auch nur das vollständige Skelett. Auf der ganzen Strecke habe ich nur eine lebende Kuh gesehen. Gibt einem irgendwie zu denken.



Ach ja - heute war der erste Waschtag angesagt...



Bei meinen Reisevorbereitungen habe ich auch gelesen, dass es hier Trucks bis zu einer Länge von 53,50 Metern gibt. Habe heute erstmals so ein Teil gesehen - unvorstellbar. Man stelle sich einen normalen Tanklastzug, mit richtigem großem Tank hinten drauf, vor. Dann hatte dieser Truck nochmals drei Anhänger mit nochmals jeweils einem solchen großen Tank. Beim "overtake" glaubt man, dieses Teil nimmt nie ein Ende. Dagegen ist unser Täleszügle, verkehrt zwischen Neuffen und Nürtingen, ein Klacks dagegen.



Bluestone Motor Inn
1 Paterson Street
Tennant Creek NT 860
FON: 0061 8 8962 2617
FAX: 0061 8 8962 2883
E-Mail: bluestone@switch.com.au



Montag, 8. Dezember 2003
Tages-KM: 364 Gesamt-KM: 858



Die Katherine-Region wurde erstmals vom deutschen Abenteurer und Forscher Ludwig Leichhardt im Jahre 1844 erforscht. Heute zählt die Stadt Katherine 5.000 Einwohner und ist Zentrum eines Gebiets, das von Rinderfarmen, Tourismus und der RAAF-Base lebt. Die Stadt selbst hat nicht übermäßig viel zu bieten und dient den meisten Touristen als Durchgangsstation.



Auf dem Arnhem HWY (36) geht es Richtung Jabiru - diese Strecke kenne ich bereits, da ich sie schon mehrfach gefahren bin. Beim Bowali Visitor Center geht es dann rechts ab auf den Kakadu HWY (21). Beim Mary River Roadhouse verlasse ich dann den Kakadu National Park in Richtung Pine Creek. Hier biege ich dann wieder ein in den Stewart HWY (1) und fahre weiter bis Katherine - meiner nächsten Station.




Auf dem Weg hierher habe ich noch das Warradjan Aboriginal Cultural Centre besichtigt, welches das Leben und die Fertigkeiten der Aborigines aufzeigt.



Hier steht nichts Besonderes auf dem Programm, ausser das ich hier auch mal den normalen Stadtverkehr mit meinen Linksfahrkenntnissen testen kann.



Mercure Inn
Stuart Highway
Katherine NT 0850
FON: 0061 8 8972 1744
FAX: 0061 8 8972 2790
E-Mail: mercurekatherine@bigpond.com.au
website: www.accorhotels.com.au/hotdeals/detail.asp?id=926&location=Katherine&brand=Mercure



Sonntag, 7. Dezember 2003
Tages-KM: 170 Gesamt-KM: 494





Der Kakadu National Park ist mit 19.500 km2 der größte Nationalpark Australiens. Durch die Gagadju Association wird der Park von den traditionellen Aboriginal-Eigentümern, die das Gebiet 1978 zurückerhielten, und dem Australian National Parks and Wildlife Service gemeinsam verwaltet. Der NP, der nach einem der Eignerclans "Gagadju" heißt, ist von der UNESCO als Naturdenkmal eingestuft.



'If you respect the land,
then you will feel the land.
Your experience will be one that you
cannot get anywhere else in the world.'
Brian Baruwei - Wurrkbarbar clan.
Aboriginal traditional owner.




Aurora Kakadu
Arnhem HWY - South Alligator
Winnellie NT 0821
FON: 0061 8 8979 0166
FAX: 0061 8 8979 0147
E-Mail: kakadu@aurora-resorts.com.au
website: www.aurora-resorts.com.au



Samstag, 6. Dezember 2003
Tages-KM: 324



Seit heute Nacht ca. 2.45 Uhr kenne ich das Gefühl, sich binnen Sekunden für das wichtige und unwichtige entscheiden zu müssen.
Drei Stockwerke über meinem Zimmer war ein Feuer ausgebrochen. Man hörte nur noch Sirenen und das Hotel wurde geräumt.
Was nimmt man also in einer solchen Situation mit?
Und wo befindet sich in diesem Hotel das Treppenhaus ? - nichts war gekennzeichnet, also doch den Aufzug benutzt...




Nach dem Frühstück machte ich mich dann auf zum
            
Ich verlasse Darwin über den Stewart HWY (1) in Richtung Süden. Nach wenigen KM geht es dann links ab auf den Arnhem HWY (36), an dem auch das Kakadu Holiday Village liegt - meiner Ausgangsstation der nächsten beiden Tage.



Ach ja, an das Linksfahren gewöhnt man sich bereits nach wenigen KM...



Freitag, 5. Dezember 2003





ist die nördlichste Stadt Australiens und zugleich Hauptstadt des Northern Territory (NT). Am äußersten Ende Australiens plaziert, kann man die Stadt nicht gerade "verkehrsgünstig gelegen" nennen. Darwin zählt rund 80.000 Einwohner - im Vergleich zu anderen Hauptstädten Australiens zwar unbedeutend wenig, in den Augen der Einwohner jedoch längst genug. Es herrschen hier Durchschnittstemperaturen von 30-35o C.



Ankunft dann um 04.56 Uhr (immer diese Zahlen) in Darwin und damit in Australien.



Mit dem Taxi ging es dann ins



64 Cavenagh Street
Darwin NT 0800
FON: 0061 8 89 460 111
FAX: 0061 8 89 815 116
E-Mail: info@mirambeena.com.au
website: www.mirambeena.com.au

wo ich bis Freitagfrüh blieb, denn dann begann das eigentliche Abenteuer.



Habe bei meinen Mietwagen abgeholt.
Man sitzt rechts und fährt links - ein ganz neues Gefühl.


das ist er...



Mittwoch, 3. Dezember 2003 / Donnerstag, 4. Dezember 2003




hat mich vom Hauptbahnhof Stuttgart pünktlich zum Flughafen nach Frankfurt gebracht.



Dank konnte ich mein schweres Gepäck bereits im Hauptbahnhof in Stuttgart direkt nach Darwin einchecken, so dass ich mich von da an recht frei bewegen konnte - muss man aber erst mal wissen, wie das geht.



Mit ging es dann um 23.30 Uhr auf in Richtung Singapur, wo ein Zwischenstopp eingelegt wurde - den Flughafen dort kenne ich ja zu genüge von meinen Bali-Reisen.

Nach einem Aufenthalt von 4 1/2 Stunden ging es weiter nach Darwin.



zurück zu meiner Homepage